Im Laufe vieler Jahre hatten sich bei ENBW diverse eigenständige Tools, Schnittstellen und Datenflüsse entwickelt, insbesondere im Kontext zu internen Prozessen im Projektmanagement, der Kalkulation von Ressourcen, der Risikobewertung und Entscheidungsfindung. Eine „Schatten-IT“ war in Teilen historisch gewachsen und funktionierte zwar operativ, ließ sich aber nicht mehr sinnvoll skalieren, konsolidieren oder strategisch steuern.
Die Folge: Redundanzen, mangelnde Transparenz, hoher Abstimmungsaufwand und ein unzureichender Überblick über laufende Projekte. Fachbereiche entwickelten unabhängig von einander eigene Lösungen, bezogen die zentrale IT aber nicht immer mit ein – übrigens eine typische Herausforderung für Konzerne, die ihren digitalen Wandel vorantrieben möchten.
ENBW erkannte die Notwendigkeit, die fragmentierte Systemlandschaft neu zu denken und eine zukunftsfähige, belastbare Plattform aufzubauen.